Ki Vasco

ein mikrokosmisches Kommunikationssystem, die Einladung in das Universum der gefüsselten Kochtöpfe, siamesischen Zahnbürsten und saugnapfenden Drillinge


Die scheue Künstlerin debütierte 1997 mit ihren Toskana-Tagebüchern. In konkreter Abstraktion berichten ihre frühen Zeichnungen vom Wesentlichen im Unaussprechlichen. Mit zarten Linien webt sie die Dialoge ihrer geheimnisvollen Gruppen.

Bis heute spiegelt ihre Kunst nur die hauchdünnen Sachverhalte und erzählt in poetischer Bildsprache vom Mirakel zwischen Schöpfkelle und Abflussrohr. Wortkarg trocknen dort Liebe und Hass an der Wäscheleine und warten auf besseres Wetter.

Auch die Künstlerin spricht bis heute kaum einen Satz.

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