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4:30 McDonalds Berlin Hbf

Allgemein

ALT-Texten als eigene Kunstform

Auf der re:publica haben sie mich drauf gebracht.

Mit wachsendem schlechten Gewissen sitze ich am ersten Tag in der Session «DIY Barrierefreiheit». Wieder zuhause beginne ich mit den besten Vorsätzen meine ALT-Texte zu überarbeiten.

erstes Bild «4:30»

:::surreales Bild, Bleistift auf Papier: Eine Art Ballon, der über allem schwebt (angeschnitten- dringt über die obere Bildkante ins Geschehen). Aus einer kreisförmingen Öffnung auf der Unterseite schweben y-förmige Gebilde (7stck). Darunter eine wolkige Figur, die an einen hutförmigen Gegenstand gekoppelt ist (liegt nach links geneigt). Der Rest des Körpers entzieht sich der Betrachtung und verschwindet aus dem rechten Bildrand. Kleine Kerne steigen aus der Decke des Hutes nach oben. Aus ihrer Spitze dringt ein «ah…» in einer Sprechblase. Die untere Bildhälfte wird durch zwei mit einander verbundene Stränge ausgefüllt (wie die erste Sprosse einer Leiter, aber organischer, vielleicht Beine…) Sie wachsen aus dem rechten Bildrand und liegen auf der Seite. 5 kleine Pfeile ragen wie Ästchen aus der pelzigen Rinde. Die Köpfe des Strangzwillings muten knospenartig an. Sie öffnen sich leicht und sind mit einer Art Gebiss ausgerüstet.

Das Bild entstand auf der Anreise zur re:publica 2012 #rp12 am frühen Morgen im Hbf Berlin (McCafé) und wurde von der Künstlerin Christiane Strauss unter dem Pseudonym Ki Vasco veröffentlicht.

Ich würde gerne alle Bilder betrachten, die in den Köpfen derer entstehen, die «4:30» nicht sehen.

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